Zensus 2022

Zensus 2022 geht in die Erhebungsphase

Zensus 2022 geht in die Erhebungsphase - Deutschlandweites Zensus-Plakat

Wozu dient die Zählung?

Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig.
 

Nur rund 10 Prozent der Gesamtbevölkerung muss Auskunft geben

Es finden zwei Erhebungen statt.

Einerseits werden in einer Stichprobe private Haushalte sowie Bewohner:innen von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften (Studierendenwohnheime, Alten- und Pflegeheime u. a.) befragt. Um die Belastung für Bürger:innen so gering wie möglich zu halten, wird nur ein Teil aller privaten Haushalte befragt (Stichprobe). Insgesamt sind das in Chemnitz immerhin noch etwa 23.000 Personen.

Außerdem findet gleichzeitig eine Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ), bei der alle Eigentümer von Wohngebäuden bzw. Wohnungen befragt werden, statt.
 

Terminankündigung – was nun?

Zunächst erhalten die für die Haushaltebefragung ausgewählten Personen von den ehrenamtlichen Interviewer:innen einen Terminankündigungsbrief in den Briefkasten. In dieser Terminankündigung stehen die Telefonnummer des Interviewers sowie der Termin, zu welchem die persönliche Befragung stattfinden soll. Wenn der angekündigte Termin nicht passt, kann dieser selbstverständlich verschoben werden. In solchen Fällen kann man die in der Terminankündigung zu findende Telefonnummer anrufen und mit dem Interviewer einen neuen Termin vereinbaren. Die ausgewählten Bürger:innen sind aber zur Auskunft verpflichtet.

Im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung erhalten alle Eigentümer von Wohnimmobilien auf dem Postweg vom Statistischen Landesamt ihre Zugangsdaten für die Beantwortung des Online-Fragebogens sowie weitere Informationen zur Befragung. Auch hier besteht die Auskunftspflicht.  

Demnach kann es in einigen Fällen vorkommen, dass Bürger:innen sowohl in der Haushaltebefragung als auch in der Gebäude- und Wohnungszählung (hier als Immobilieneigentümer:in) Auskunft geben müssen, d.h. sowohl eine Terminankündigung ihres Interviewers und als auch das Schreiben des Statistischen Landesamtes zur Gebäude- und Wohnungszählung erhalten.
 

Inhalt der Haushaltebefragung

Die Befragung hat zwei Bestandteile. Zunächst muss der Interviewer im Rahmen einer sogenannten „Existenzfeststellung“ einige Fragen zu den Personen des Haushaltes stellen. Hierzu gehören z. B. Daten wie Vorname, Familienname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Familienstand. Die Aufnahme dieser Daten dauert fünf bis zehn Minuten. In einem sich anschließenden zweiten Befragungsteil werden darüber hinaus Daten zur schulischen Ausbildung, beruflichen Qualifikation und Erwerbstätigkeit erhoben. Dieser zweite Teil kann auch bequem allein oder mit Hilfe von Angehörigen online später beantwortet werden. Hierzu erteilt der Interviewer weitere Informationen und übergibt die Zugangsdaten für den Online-Fragebogen.

Wer die zusätzlichen Fragen schriftlich beantworten möchte, kann hierfür vom Interviewer auch einen Papierfragebogen erhalten.

Fragen zu Kaufverhalten, Einkommen, Vermögen oder Bankdaten sind definitiv nicht Gegenstand der Erhebung.
 

 

Sie haben Zweifel?

In erster Linie kann sich jeder Interviewer durch einen persönlichen Interviewerausweis des Statistischen Landesamtes legitimieren. Dieser gilt nur in Verbindung mit dem Personalausweis. Die Interviewer müssen nicht in die Wohnung gelassen werden; die Befragung ist auch an der Haustür oder im Treppenhaus möglich.  
 

Sollten Sie dennoch Zweifel oder Fragen haben, können Sie sich gern an die örtliche Erhebungsstelle Chemnitz (Sitz: Bahnhofstraße 53, 09111 Chemnitz; Kontakt: Tel. 0371/488-2950 oder E-Mail: zensus2022@stadt-chemnitz.de) wenden.
 

Weiterhin Interviewer:innen für die Befragung gesucht

Die örtliche Erhebungsstelle der Stadt Chemnitz sucht für die Durchführung der Haushaltebefragungen weiterhin Chemnitzer:innen sowie Bürger:innen aus umliegenden Gemeinden, die als Interviewer die Durchführung des Zensus 2022 unterstützen. Für die ehrenamtliche Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung - inkl. angefallener Fahrtkosten und einer Sachkostenpauschale - gewährt.    

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Häufige Fragen und Antworten

Wichtige Fragen für auskunftspflichtige Personen:


Haben Sie so einen Brief in Ihrem Briefkasten gefunden, sind Sie eine von 22.588 Personen in Chemnitz, die im Rahmen des Zensus 2022 befragt werden soll.
 


In einem solchen Fall bitten wir Sie, sich mit dem oder der Erhebungsbeauftragten, deren Name handschriftlich auf dem Briefumschlag geschrieben steht, unter der angegebenen Handynummer beginnend mit 0173… in Verbindung zu setzen und einen neuen Termin zu vereinbaren.
 


Im Rahmen der Stichprobenziehung ausgewählte Personen sind nach § 25 Bundeszensusgesetz zur Auskunft verpflichtet.
 


Nein, die Befragung kann an der Haus-/Wohnungstür erfolgen. Die Unverletzlichkeit der Wohnung bleibt gewahrt.
 

Die oder der Erhebungsbeauftragte füllt mit Ihnen gemeinsam während der Befragung einen sogenannten Haushaltsbogen aus. Dabei werden Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, Familienstand und Wohnsitz aller Haushaltsmitglieder und somit die Existenz der gemeldeten Personen festgestellt. Diese Befragung dauert rund fünf bis zehn Minuten.

Darüber hinaus erhalten Sie von der oder dem Erhebungsbeauftragten einen Online-Zugang oder einen Papierfragebogen, um Auskunft zur Schulbildung, beruflichen Qualifikation und Erwerbstätigkeit zu geben. Der Online-Fragebogen kann unter www.zensus2022.de nach Eingabe der Zugangsdaten aufgerufen werden. Der Papierfragebogen ist ausgefüllt im vorfrankiertem Briefumschlag an die Erhebungsstelle zu senden.
 


In diesem Fall wird sich das Statistische Landesamt mit Ihnen in Verbindung setzen und versuchen, Sie von einer Teilnahme zu überzeugen. Sollten Sie sich dennoch weigern, kann durch das Statistische Landesamt ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
 

Ihre Daten werden nur zum Zwecke der Statistik verwendet und verarbeitet. Das Statistikgesetz verbietet die Weitergabe an weitere Ämter ausdrücklich. Ihre Daten sind somit sicher, auch weil die Erhebungsstellen von der öffentlichen Verwaltung technisch getrennt ist.
 

Wichtige Fragen zum Zensus allgemein


Zensus nennt man auch Volkszählung. Dabei werden zum 15. Mai 2022 bundesweit Auszüge aus den Melderegistern durch die statistischen Landesämter gezogen. Um zu prüfen, wie zuverlässig die Melderegister sind, werden rund 10 Prozent der Bevölkerung durch sogenannte Erhebungsbeauftragte befragt.
 


Der Zensus liefert zuverlässige Zahlen um einerseits die Zuverlässigkeit der Melderegister zu prüfen, andererseits um Daten statistisch aufzubereiten und für Politik und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.
 


Registergestützt bedeutet, dass der Zensus sich auf die Zahlen der Melderegister stützt, die durch die Stichprobe bestätigt oder korrigiert werden.
 


Durch EU-Verordnung, Bundeszensusgesetz, Statistikgesetze und Ausführungsgesetze der Bundesländer ist der Zensus rechtlich geregelt.
 

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