Coronavirus in Chemnitz: Aktuelle Regelungen

Der Freistaat Sachsen hat eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung beschlossen, die am 26. August 2021 in Kraft trat. Die Verordnung stellt einen Paradigmenwechsel im Vergleich zu den bisherigen Corona-Schutz-Verordnungen der Staatsregierung dar: Die Öffnung sowie Inanspruchnahme von Geschäften, Einrichtungen, Veranstaltungen ist unter Einhaltung eines schriftlichen Hygienekonzeptes fortan inzidenzunabhängig möglich.

Sieben-Tage-Inzidenz von 35 wieder unterschritten

Am Mittwoch, 15. September liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Chemnitz wieder unter dem Wert von 35. Es gelten daher weiterhin die Regelungen der Sächsichen Corona-Schutz-Verordnung für den Schwellenwert unter 35.
 

Das gilt aktuell in Chemnitz

Stand: 26. August 2021

Kontaktbeschränkungen

Aktuell gelten für die Stadt Chemnitz keine Kontaktbeschränkungen.
 

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Außenbereich besteht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten kann, sowie in allen Innenräumen

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht

  • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten und Behörden, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt
  • bei der Inanspruchnahme von Angeboten zur Abholung unmittelbar vor der jeweiligen Einrichtung
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr, in Taxen, Schülerbeförderung, Fahrdienste
  • für Besucher von Großveranstaltungen abseits des eigenen Platzes
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind
  • in Gerichten und Staatsanwaltschaften (Aufhebung durch Vorsitzenden im Gerichtssaal möglich)


Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbar besteht (außer für vollständig geimpfte und genesene Personen)

  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bzw. Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung
  • für die Beschäftigten von Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • für Besucher:innen o. g. Einrichtungen

Kitas

  • In Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen findet Regelbetrieb statt.

 

  • Begleitende Personen zum Bringen und Abholen der Kinder erhalten auch ohne Nachweis eines negativen Tests Zutritt zum Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen (einschl. Gebäude).

 

  • Die Testpflicht besteht für Schüler*innen und pädagogische Fachkräfte sowie bei längeren Aufenthalt in den Einrichtungen für weitere Mitarbeiter*innen und Eltern

(zweimal pro Woche im Abstand von 3 bis 4 Tagen, bei einer Inzidenz unter 10 einmal pro Woche).

 

Außer für Personen:

  • bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres oder die, die noch nicht eingeschult wurden,

 

oder die nachweisen,

  • dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
  • dass sie von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.

 

  • Im Zeitraum vom 06. September 2021 bis einschließlich 19. September 2021 besteht unabhängig vom Inzidenzwert eine zweimalige Testpflicht pro Woche (im Abstand von 3 bis 4 Tagen), ab einer Inzidenz von über 10 besteht eine dreimalige Testpflicht pro Woche im Abstand von jeweils 2 Tagen.(gilt nur für Schule und Hort).

 

  • Kinder, welche den Frühhort besuchen, testen sich im Hort. Die Tests werden durch die Schule zur Verfügung gestellt.

 

  • Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht vor dem Eingangsbereich aller Einrichtungen für alle Personen, außer Kindern die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

 

  • Im Gebäude und auf dem Gelände von Schulen und Kindertageseinrichtungen/ Horten gilt die Pflicht nicht für die in der jeweiligen Einrichtung betreuten Kinder, den pädagogischen Fachkräften und weitere Mitarbeiter*innen.

 

  • Bei einem Unterschreiten der 7 Tage Inzidenz von 35, entfällt die Pflicht zum Tagen eines Mund-Nasen-Schutzes vor dem Eingangsbereich aller Einrichtungen für Schüler*innen und pädagogischen Fachkräften. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

 

Schulen

  • In allen Schulen findet Regelbetrieb statt.
  • Die Schulbesuchspflicht gilt im neuen Schuljahr wieder für alle.
  • Die Testpflicht besteht in den ersten zwei Schulwochen, bei derzeitiger 7-Tage-Inzidenz über 10, dreimal wöchentlich für Schüler:innen,  schulisches Personal und Hortpersonal. Unterschreitet die Inzidenz in den beiden Wochen wieder den Wert 10, gilt in den Schulen die zweimalige Testpflicht. Ab der dritten Schulwoche gilt regulär eine zweimalige Testpflicht pro Woche, es sei denn, die 7-Tage-Inzidenz liegt unter 10, dann reicht ein Test je Woche. Die Regelungen ab der dritten Schulwoche gelten durchweg für Personen, die nicht Schüler:innen, schulisches Personal oder Hortpersonal sind.Tests für Geimpfte und Genesene entfallen. Am 4. September 2021 (Schulanfang/Einschulung) gilt keine Testpflicht und damit das Verbot für den Zutritt zum Gelände von Schulen für Schulanfänger:innen der Primarstufe sowie deren Begleitpersonen nicht.
  • Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske) oder einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske, jeweils ohne Ausatemventil, gilt für alle vor dem Eingangsbereich der Schulen, in Schulgebäuden, auf dem sonstigen Gelände von Schulen sowie bei schulischen Veranstaltungen. Sie entfällt für Schüler:innen, schulisches Personal sowie Hortpersonal,
    • auf dem Außengelände von Schulen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
    • in der Primarstufe innerhalb der Unterrichtsräume,
    • in Horten innerhalb der Gruppenräume,
    • auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie Horten,
    • im Unterricht an Förderschulen der Sekundarstufe I,
    • im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,
    • im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache,
    • im Sportunterricht, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
    • zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude,
    • bei der Abnahme von SARS-CoV-2-Tests sowie
    • für Schülerinnen und Schüler während einer Prüfung, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter dem Schwellenwert von 35 können Schüler:innen, schulisches Personal sowie Kita- und Hortpersonal ganz auf eine Maske in den schulischen Bereichen verzichten. In den ersten beiden Schulwochen gilt hierfür ein strengerer Schwellenwert von 10.
Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske wird auch bei Entfallen der Pflicht empfohlen.
Für sonstige Personen (z. B. zum Bringen und Abholen) besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.


Sport

  • es besteht keine Personenbegrenzung bei der Ausübung von Sport im Außen- und Innenbereich
  • die Testpflicht und Kontakterfassung entfällt

> Weitere Informationen zur Nutzung kommunaler Sportstätten
 

  • Sportveranstaltungen mit Publikum (unter 1000 Besucher:innen) sind mit Hygienekonzept zulässig.
     

Einkaufen und Geschäfte

  • alle Ladengeschäfte und Märkte dürfen öffnen, es besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen und bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern
     

Körpernahe Dienstleistungen

  • Die Ausübung und Inanspruchnahme von Körpernahen Dienstleistungen ist zulässig, es besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.


Gastronomie

  • Die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außen- und Innenbereich ist zulässig.
     

Kultur und Freizeit

  • Kultur, Sport- und Freizeiteinrichtungen dürfen öffnen.
  • Freibäder, Hallenbäder und Saunen dürfen mit Hygienekonzept öffnen.
     
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen können mit Hygienekonzept öffnen.
     
  • Prostitutionsstätten, -veranstaltungen, -vermittlungen, -fahrzeuge sind mit Hygienekonzept zulässig.


Veranstaltungen

  • Großveranstaltungen (über 1000 Besucher:innen) dürfen unter Auflagen stattfinden:
    • Kontakterfassung notwendig (z. B. über personalisiserte Ticketvergabe)
    • Vorlage eines gültigen Impf-, Genesen- und Testnachweises
    • ein von der Behörde genehmigtes Hygienekonzept muss vorliegen
    • abseits des eigenen Platzes müssen Besucher:innen eine medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen
       
  • Kulturveranstaltungen dürfen stattfinden.
     
  • Öffentliche Feste und Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind mit Hygienekonzept zulässig.
     
  • Tagungen, Kongresse und Messen dürfen stattfinden.
     

Beherbergung

Touristische Übernachtungsangebote sind erlaubt.

Coronavirus in Chemnitz - Aktuelle Informationen

Kostenlose Tests für Reiserückkehrer und Einreisende möglich

Aktuelle Informationen und Entwicklung der Fallzahlen in Chemnitz:

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Aktuelle Rechtsgrundlagen:

> Corona-Schutz-Verordnung vom 21.09.2021

(gültig vom 23.09. bis 20.10.2021)
 

> Sächsische Schul- und Kita-Coronaverordnung (gültig vom 23.09. bis 20.10.2021)


Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden, so treten ab dem übernächsten Tag unter anderem folgende Änderungen in Kraft:

 

  • Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel) und Kontakterfassung für
    • Innengastronomie (außer bei Mitnahme von Speisen sowie Kantinen und Mensen)
    • Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen
    • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (außer für medizinische, therapeutische, pflegerische oder seelsorgerische Zwecke)
    • Sport im Innenbereich
    • Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art
    • Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich
    • Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr
    • Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich
    • Beherbergung (außer Camping- und Caravaningplätze sowie Ferienwohnungen)
    • Zugang zu Lehrveranstaltungen an Hochschulen sowie der außerschulischen Bildung (einmal wöchentlich)
    • Kunst-, Musik- und Tanzschulen (einmal wöchentlich)

 

Bei Großveranstaltungen im Innenbereich darf mit bis zu gleichzeitig 5 000 Besucherinnen und Besucher die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität betragen. Wenn vom Veranstalter ausschließlich Besucherinnen und Besucher zugelassen werden, die einen Impf- oder Genesenennachweis oder einen Testnachweis vorlegen, gilt keine Beschränkung der Höchstkapazität.

 

Bei Großveranstaltungen im Innen- und Außenbereich mit mehr als gleichzeitig 5 000 Besucherinnen und Besuchern darf die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch 25 000 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig, betragen.

 

Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt sind verpflichtet, sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen. Arbeitgeber müssen diese kostenfrei zur Verfügung stellen.
 

Rückfallregelung - verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Inzidenz

Verschärfende Maßnahmen zu den oben aufgeführten Regelungen treten in Kraft wenn:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Chemnitz an fünf aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert von 35 liegt. Die jeweils verschärfenden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag.
     
  •  
  • mindestens 650 Krankenhausbetten der Normalstation oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstation mit an COVID-19-Erkrankten belegt sind (Vorwarnstufe) oder
  • mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstation oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstation mit an COVID-19-Erkrankten belegt sind (Überlastungsstufe)

    im Freistaat Sachsen erreicht wurde.

Erleichternde Maßnahmen bei niedriger Inzidenz

Erleichternde Maßnahmen der Maskenpflicht zu den oben aufgeführten Regelungen treten in Kraft wenn:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Chemnitz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 10 erreicht oder unter diesem liegt. Die jeweils erleichternden Maßnahmen gelten ab dem übernächsten Tag.
     
  • die erleichternden Maßnahmen sind nur zulässig, wenn die Vorwarn- oder Überlastungsstufe nicht erreicht wurde.

Coronavirus in Sachsen

Informationen des Freistaates Sachsen

Aktuelle Informationen des Freistaates Sachsen zur Entwicklung der Fallzahlen und weitere Informationen:

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